english  
MissionPersonenOrganisationGeschichteSitzungenIntern
 
  Geschichte

 


Geschichte des Domainbeirates

Geschichte der nic.at

 

Geschichte der nic.at

Wer ist und woher kommt nic.at?

nic.at GmbH ist die offizielle Registrierungsstelle für alle Domains mit der Endung .at, sowie den  Endungen .co.at und .or.at. Die Abkürzung NIC steht für Network Information Center - bei nic.at laufen die Lebensnerven der .at-Zone zusammen. Die ersten Registrierung unter der Top Level Domain " .at" im Jahre 1988  sind noch von der Universität Wien administriert worden - mehr darüber ist unter folgendem Link zu finden:  http://comment.univie.ac.at/00-2/2/. Mit der steigenden Zahl der Registrierungen wurde es jedoch notwendig, diesen Bereich im Rahmen eines Unternehmens zu organisieren, nicht als Verwaltungseinheit oder Behörde. Die "nic.at Internet Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H." (seit 2012 nic.at GmbH) wurde Mitte 1998 von der ISPA (Verein der österreichischen Internet-Provider) gegründet, die bis Ende 2000 auch Eigentümer der nic.at war.

Professionalisierung durch Eigentümerwechsel

Die Möglichkeiten des Vereins stießen jedoch dabei bald an ihre Grenzen. Optimale Domainverwaltung braucht mehr Managementkapazität und mehr Ressourcen, als dies innerhalb eines Vereinsvorstands auf freiwilliger Basis verantwortungsvoll leistbar war. Der Vorstand der ISPA hatte daher erkannt, dass eine andere Eigentümerstruktur nötig war, damit nic.at langfristig ein guter Dienstleister der österreichischen Internet Community (der sog. LIC = local internet community) sein kann. Die gewählte Konstruktion - Gründung einer GmbH und 100%ige Einbringung derselben in die gemeinnützige Internet Privatstiftung Austria (IPA) - entspricht der Struktur in vielen EU-Ländern (z. B. Niederlande, Dänemark und Schweden). Die neue Struktur ermöglichte Professionalisierung und Innovationen: Eine zentrale Rolle übernimmt hierbei der Domainbeirat - ein Beratungsorgan der IPA -, der grundlegende Fragen der Vergabepolitik von Domainnamen festlegt. Ihm gehören sowohl nationale und internationale Experten als auch Vertreter der Internet-Anwender und der Diensteanbieter an. So können alle Interessengruppen der heimischen Local Internet Community teilhaben und auch Kontrolle ausüben.

Neue Aufgaben - Neue Leistungen

nic.at ist im wahrsten Sinn des Wortes ein gewachsenes Unternehmen - gewachsen mit den Aufgaben. Die Nachfrage nach .at-Domains war von Anfang an groß - per Ende 2000 waren bereits rund 160.000 Namen registriert. Parallel damit haben sich auch die Anforderungen an das Domainmanagement entwickelt. Aufgabenbereiche wie Customer Care, Registrarbetreuung, Verrechnung und Buchhaltung wurden Schritt für Schritt von eigenen Abteilungen der nic.at übernommen und weiterentwickelt. Der technische Betrieb der .at-Zone liegt weiterhin beim Zentralen Informatik Dienst (ZID) der Universität Wien. Die steigende Anzahl von rechtlichen Anfragen und von Auseinandersetzungen um Domainnamen zwischen Domain-Inhabern (z. B. um Markenrechte) machte es notwendig, auch juristische Kompetenz aufzubauen - nicht zuletzt, weil auch nic.at als Registrierungsstelle selbst von Rechtsstreitigkeiten betroffen war. Die Rechtsabteilung der nic.at ist besonders in der Beratung und außergerichtlichen Schlichtung von Rechtsstreitigkeiten sehr erfolgreich.

Die Geschäftsführung

Im Sommer 2000 wurde Richard Wein als Geschäftsführer für die Agenden Finanzen, Administration, Organisation und IT bestellt. Im September 2003 stieß Robert Schischka als zweiter Geschäftsführer hinzu, der vorrangig für den technischen Betrieb verantwortlich ist.



© 2003 / Impressum