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Communiqué über die Sitzung des Domainbeirates am 04.10.2007

verfasst von Franz Schmidbauer

Anwesend:

Domainbeirat:
Bernd Hilmar, Ernst Langmantel, Christian Mock, Franz Schmidbauer, Christian Singer

IPA:
Rupert Nagler, Michael Haberler, Karl Hitschmann, Peter Rastl, Manfred Wagner

nic.at:
Richard Wein, Robert Schischka, Barbara Schloßbauer, Gerhard Winkler

Entschuldigt:
Eric Schätzlein, Georg Chytil, Ronald Schwärzler

Protokoll:     Christine Rehrl (nic.at)

  1. Bericht nic.at
    Richard Wein berichtet über die Entwicklung der .at Domains (780.252 per 06/2007), die Anzahl der Registrare (471, davon 130 im Ausland), die Zifferndomains (2245), IDN for free (123.000), Technik (EPP-Einführung), Aktionen, Events (Domain Pulse 02/2008, 10 Jahre nic.at), PR und Meetings, laufende und neue Projekte.
     
  2. Information IPA
    Michael Haberler gibt bekannt, dass er mit Ende 2007 seine Funktion als IPA Vorstand zurücklegt.
     
  3. CERT Vorstellung
    Robert Schischka gibt den Aufbau eines internationalen CERT/CSIRT für Österreich in Zusammenarbeit mit dem BKA bekannt. CERT bedeutet Computer Emergency Response Team, CSIRT Computer Security Incident Response Team. Zunächst soll der Service an 5 Tagen in der Woche je 8 Stunden zur Verfügung stehen, später 7 mal 24. Der DBR nimmt das zustimmend zur Kenntnis.
     
  4. Update Netidee
    Rupert Nagler berichtet vom 2. Call, zu dem 104 Anträge eingebracht wurden, von denen 24 Projekte zur Förderung angenommen wurden. Die gesamte Fördersumme beträgt € 455 000,--. Das Projekt wurde am 03.10.07 durch ein Pressegespräch der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Projektlaufzeit wird größtenteils mit Ende 2008 abgeschlossen sein. Der DBR nimmt diese zustimmend zur Kenntnis.
     
  5. Information IGF (Internet Governance Forum)
    Christian Singer berichtet von den Aktivitäten beim IGF. Der Weltgipfel zur Informationsgesellschaft ist ein von den Vereinten Nationen organisierter Event zu den Themen Information und Kommunikation. Er wird nach einem Beschluss der Vereinten Nationen von der International Telecommunication Union (ITU) durchgeführt. Das erste Treffen fand im Dezember 2003 in Genf statt und hatte etwa 12.000 Besucher. Der zweite Termin war im November 2005 in Tunis, vertreten waren etwa 17.000 Delegierte aus 175 Ländern. Aus den Beschlüssen von Tunis entstand das IGF (Internet Governance Forum). Das IGF ist ein offenes Forum, in den Erfahrungen wie z.B. Gestaltung und Verwaltung des Internet, Schutz der Menschenrechte usw. ausgetauscht werden. Das nächste Meeting findet im November 2007 in Rio de Janeiro statt. Christian Singer und Richard Wein werden dort eine Präsentation über die Struktur und Organisation der nic.at und IPA und die Zusammenarbeit mit den nationalen Stakeholdern im Rahmen eines Best Practice halten.
     
  6. .at Domains und Phishing
    Im Mai und Juni 2007 setzte Spamhaus.org nic.at auf die Blocklist, weil nic.at sich geweigert hatte, auf Verlangen von Spamhaus.org bestimmte .at Domains zu sperren. Nic.at schaltete ihren Anwalt ein und legte den Mitgliedern des DBR per E-Mail alle Unterlagen vor. Barbara Schlossbauer und Robert Schiska berichten über die weiteren Vorgänge und geben die aktuelle Vorgangsweise wie folgt bekannt: 
     

    • Domains werden nicht gesperrt, wenn die Domain selbst unbedenklich ist.
    • Der Melder bekommt eine Antwort mit einer detaillierten Aufklärung über die praktische und auch rechtliche Situation.
    • Der Domaininhaber wird kontaktiert:

      • dringlich, wenn offensichtlich gehackte Webseite
      • mit Einschreiben, wenn der Verdacht mangelhafter Inhaberdaten vorliegt – führt ev. zum Widerrufsgrund aufgrund der mangelhaften Inhaberdaten.


    Diskutiert wird die Rolle der nic.at bei Phishing, insbesondere, ob und wieweit nic.at einerseits rechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann und andererseits, welchen Erfolg ein Einschreiten der nic.at praktisch bringen könnte. Weiters wird die Rolle der einzelnen „Key Player“ bei Phishing analysiert und diskutiert, wer in welcher Form schützenswert sein könnte (z.B. Domaininhaber, Bankkunde, …).
    Der DBR stimmt folgender weiterer Vorgangsweise zu:

    • -nic.at nimmt Meldungen wie bisher entgegen – Antwort mit Information über die Rolle der nic.at
    • Info an Registrar, der die entsprechende Domain verwaltet.
    • Kontaktaufnahme mit Domaininhaber, wenn diese sinnvoll erscheint
    • Information über die Vorgehensweise der nic.at auch über nic.at Webseite.
       

  7. Domainpfändung
    Barbara Schloßbauer berichtet, dass in letzter Zeit von Exekutionsgerichten einige Pfändungsbewilligungen erlassen wurden mit dem Spruch, nic.at, die in dem Verfahren als Drittschuldnerin beteiligt ist, habe sich „jeder Verfügung über die [betroffene] Domain zu enthalten“, was irgendwie am Problem vorbeigeht und die spezielle Situation einer Registry nicht berücksichtigt. Dagegen hat nic.at ein Rechtsmittel erhoben, hinsichtlich dessen vor kurzem gegen nic.at ein unerfreuliches Urteil erging. Allerdings sind noch weitere Verfahren anhängig, deren Ausgang abzuwarten bleibt
     
  8. Nächstes DBR-Meeting
    13.3.2008


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