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Communiqué über die Sitzung des Domainbeirates am 14.4.2010

verfasst von Franz Schmidbauer

Anwesend:

Domainbeirat:
Bernd Hilmar, Ernst Langmantel, Christian Mock, Eric Schätzlein, Franz Schmidbauer, Ronald Schwärzler, Christian Singer, Constantin Tönz

IPA:
Georg Chytill, Karl Hitschmann, Wolfgang Kleinert, Rupert Nagler, Peter Rastl, Manfred Wagner

nic.at:
Robert Schischka, Barbara Schloßbauer, Richard Wein, Gerhard Winkler

Protokoll: Christine Gollackner (nic.at)

  1. DBR-intern
    Der Domainbeirat wird für eine weitere Funktionsperiode bestellt; als neues Mitglied wird Dr. Kurt Reichinger von RTR begrüßt. Franz Schmidbauer wird als Vorsitzender und Ronald Schwärzler als Stellvertreter wiedergewählt.

  2. nic.at - Aktuelles
    Richard Wein stellt die Eckdaten des Jahres 2009 sowie die erwartete Entwicklung für 2010 vor und schildert die Entwicklung der .at-Domains seit 2003 (Netto-Zuwachs pro Jahr, Neuregistrierungen Inland/Ausland, Privatpersonen/Organisationen, Löschungen, Anzahl der Registrare); 932.134 .at-Domains per 3/2010.
    Im Bereich Aktivitäten wird über das Domainfest in LA und den IT-Businesstalk in Salzburg sowie die ICANN-Meetings in Seoul und Nairobi, den IGF in Sharm el Sheik, Domainpulse in Luzern, CENTR GA in Warschau und CENTR Marketing in Salzburg berichtet. Als Projekte werden Sed-Card, die Entwicklung eines Facebook-Games, der .at-Report und eine Studie über den volkswirtschaftlichen Nutzen von Domains vorgestellt. Die flexible Preisaktionen für Registrare läuft gut, für Herbst 2010 ist der Relaunch der nic.at Website geplant. Die Reg-Schulungen bei den Kunden werden fortgesetzt, intern laufen die Vorbereitungen für DNSSec. Weiters werden die Neuerungen beim Notfallkonzept dargestellt. Auf die nächste große Veranstaltung, den Domainpulse 2011 wird hingewiesen.
    Vom DBR wird eine Umfrage bei den Registraren über deren Verkaufsverhalten vorgeschlagen.
    Robert Schischka stellt die Technik-Projekte für 2010 vor, nämlich die Weiterentwicklung der Registry-Software, auch im Hinblick auf andere TLDs, sowie Redundanzkonzepte, weiters den geplanten Ausbau der Infrastruktur, das Business Continuity Management und die neuen Projekte Registry-in-a-box, DNSSec Testbed, Data Escrow, High Availability Postgres, Kunden-DNS, neue EPP-Clients und Monitoring Software.
    Er berichtet über die Umsetzung "kommerzielles NS" mit NS-Diensten für .at und neue gTLDs und secondary-Dienste für Unicast, Anycast und DNSSec. Als (geplante) neue DNS-Standorte werden Seattle, New York, Brüssel, Warschau, Dublin, Frankfurt und Wien sowie 3 Standorte in Asien genannt.
    Der DBR ersucht um nähere Informationen zum Notfallkonzept für die nächste Sitzung.

  3. Update CERT
    Robert Schischka berichtet über die aktuellen Themen beim CERT-Team, wie die Verwendung von Skype und social networks für Phishing und Malware-Verbreitung, Schwachstellen in Browsern, das Zunehmen von Schadsoftware in PDF und Flash und die Malware-Analyse sowie die Erstellung von eigenen Tools.
    Als Dienstleistungen bzw. Projekte werden vorgestellt die DNS-Infrastruktur am Gov-IX, Website-Monitoring, Transit-Trainings, Unterstützung beim Aufbau von CERTs in Unternehmen, ein Frühwarnsystem, eine "freiwillige Feuerwehr" in der öffentlichen Verwaltung und der Test einer Notfallverteilung per DVB-T.
    Laufende Infos auf www.cert.at

  4. Update Netidee
    Rupert Nagler berichtet über das Ergebnis der bisherigen Calls, insbesondere die geförderten Projekte des 4. Calls und, dass sich das Projekt kurz vor dem 5. Call mit dem Titel "e-Inclusion & e-Literacy" befindet. Das Ziel ist Integration, die Projekte sollen helfen den "Digital Divide" zu schließen. Das geht von der Hilfe beim Internet-Zugang für benachteiligte Menschen, bis zu vorbildhaften Nutzungsbeispielen, Beantwortung von offenen Fragen über Rechtssicherheit, Jugendschutz, Datenschutz und Konsumentenrechten und zur Anhebung von Informationskompetenz und Wissensstand.
    Siehe Näheres unter www.netidee.at.

  5. Vorratsdatenspeicherung in .at
    Christian Singer berichtet, dass das BMVIT an einem Entwurf arbeitet. Die (vorwiegend negativen) Stellungnahmen sind unter www.bmvit.gv.at abrufbar. Strittig ist noch die Verwendung der Daten für die Strafverfolgung; es gibt hier noch keine Einigung zwischen BMVIT einerseits und BMJ und BMI andererseits.
    Die Verurteilung Österreichs wegen Nichtumsetzung der Richtlinie durch den EuGH steht bevor, Ö hat dann noch eine "Galgenfrist" bis Mitte 2011. Eine mögliche Lösung könnte eine Evaluierung der VDS auf EU-Ebene bringen. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat die VDS grundsätzlich als zulässig erachtet, die EMRK-Widrigkeit aber nicht geprüft.

  6. EURODIG, EC, GAC
    Christian Singer lädt zum Eurodig am 29. und 30. April in Madrid ein. Dort geht es um die Rolle des Internets in Europa, Cybercriminalität, Rootserver, IP-Mangement, etc.
    Auf Ebene der Europäischen Kommission werden derzeit kaum Schlüsselthemen diskutiert.
    Beim letzten GAC-Meeting ging es um DNSSec, newTLDs und die Signierung der Rootzone; Protokoll auf www.icann.org.

  7. Neue TLDs
    Richard Wein gibt bekannt, dass sich nic.at als Backend-Registry für mögliche TLDs anbieten wird. Er berichtet vom ICANN-Treffen in Nairobi und den Zeitplan für die Einführung neuer TLDs mit einem geplanten Start Jänner 2012 und die Aktivitäten von nic.at. Im Gespräch sind .wien, .tirol, .koeln, .bayern und .salzburg. Es gibt aber noch kaum Businessmodelle.

  8. ICANN DNS-CERT
    Robert Schischka berichtet über die Bemühungen von ICANN aus Anlass der Verbreitung des Conficker-Virus ein eigenes CERT zu gründen. Er hält ein zentrales CERT nicht für sinnvoll und berichtet von Kontakten mit ICANN zu diesem Thema.

  9. Update IGF, SSH
    Rupert Nagler berichtet, dass ICANN beim letzten IGF darauf hingewiesen wurde, das das Internet sehr unsicher sei und aufgefordert wurde etwas dagegen zu unternehmen. Die ITU positioniert sich als Sprecher der dritten Welt und setzt sich für weltweite Sicherheit im Internet ein. Bezüglich der Weiterführung des IGF gibt es unterschiedliche Meinungen. Nach Meinung von RN ist das IGF ein aufwändiges, aber zur globalen Meinungsbildung wertvolles Gremium, von dem keine direkten Entscheidungen zu erwarten sind, aber indirekter politischer Einfluss. Das nächste (5.) IGF Meeting wird von 14. bis 17. September 2010 in Vilnius, Lettland, stattfinden.

  10. Nächster DBR-Termin Donnerstag, 14. Oktober


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